Breakers Worms 6    :    BIG Lambrecht 5    6  :  2

Nun sollte es stattfinden:
Das Gipfeltreffen der beiden Erstplazierten und das wohl entscheidende Spiel um die Meisterschaft.
Um den ersten Platz zu erobern, war ein Sieg Pflicht.
Bei einer Niederlage wäre Worms vorzeitig Meister, bei einem Unentschieden müssten wir bei eigenem Sieg am letzten Spieltag auf einen Patzer von Worms hoffen.

Um den nötigen Sieg zu erlangen und Revanche für die Hinrunden-Niederlage zu nehmen, gingen wir mit folgender Aufstellung in die Hinrunde:

14.1      Giuliano Schramm    -    Michael Schneickert
8-Ball    Stefan Paschek         -    Michael Rössler
10-Ball  Marc Hasieber           -    Volker Dick
9-Ball    Thorsten Koch           -    Laura Christina Hölzer

Auf drei Tischen starteten 14.1, 8-Ball und 10-Ball gleichzeitig.

Im 10-Ball konnte Marc seine Leistung nicht abrufen und daher seinem Gegner wenig entgegensetzen.
Mit 1:4 setzte es für Marc eine deutliche Niederlage.

0:1

Das 8-Ball war Stefan's Spiel.
Bereits in seiner ersten Aufnahme lochte er alle seine Kugeln, schaffte es aber (mal wieder) nicht direkt, die 8 zu lochen, was ihm aber eine Aufnahme später gelang.
Auch in den nächsten Partien behielt Stefan die Oberhand, was Michael durch gute Safes zu unterbinden versuchte.
So kam es, daß die ersten vier Partien abwechselnd an beide Gegner gingen.
Nach dem 2:2 konnte Stefan jedoch die letzten beiden Spiele für sich entscheiden und gewann die Partie verdient mit 4:2.

1:1

Giuliano traf im 14.1 auf einen starken Gegner.
Dazu kam, daß Gulli die ersten Aufnahmen total verpasste und plötzlich mit
0:24 hintenlag.
Trotz der eigentlich hoffnungslosen Situation gab er nicht auf, konnte sich nochmal herankämpfen und gestaltete die Partie zum Schluß doch noch spannend.
Für die restlichen Beteiligten des Spieltages war die Spannung kaum auszuhalten.
Aufgrund von Leichtsinnsfehlern verschoß Gulli jedoch am Schluß die einfachen Bälle und musste sich dadurch letztendlich knapp mit 48:50 in 37 Aufnahmen mit einer Höchstserie von 10 Bällen geschlagen geben.
Dennoch Respekt, wie sich Gulli zurück ins Spiel gekämpft hat.

1:2

Die Hoffnung lag nun bei Thorsten und seinem 9-Ball, um zumindest ein 2:2 in die Pause zu retten.
Zunächst lief es auch gut für ihn und er ging schnell mit 2:0 in Führung.
Danach riß bei ihm plötzlich der Faden und er schaffte es nicht mehr, sein Potenzial abzurufen und seine Bälle zu lochen.
So konnte Laura Christina erst zum 2:2 ausgleichen und im weiteren Verlauf mit 4:3 in Führung gehen.
Thorsten kämpfte zwar und hatte auch die Möglichkeit zum 4:4 aufzuschließen.
Jedoch kam Laura Christina nochmals an den Tisch und konnte eine schwere 9 mit einem klasse Stoß zum 5:3 einlochen.

1:3 zur Halbzeit und in der Rückrunde mussten nun alle vier Partien gewonnen werden.

Mit folgender Aufstellung wollten wir noch das Ruder herumreißen:

14.1       Marc Hasieber           -    Volker Dick
8-Ball    Rene Malter                -    Michael Schneickert
10-Ball  Stefan Paschek         -    Laura Christina Hölzer
9-Ball    Giuliano Schramm    -    Michael Rössler

Rene konnte im 8-Ball endlich mal wieder zeigen, was er kann.
Gegen seinen starken Gegner gewann er knapp aber verdient mit 4:3.

2:3 und die Hoffnung keimte auf.

Im 10-Ball bestritt Stefan eine ordentliche Partie.
Seine Gegnerin fand kaum ins Spiel und die Treffsicherheit von ihr ließ zu wünschen übrig.
Dennoch musste Stefan das erste Spiel nach einem Foul und einem durch Laura Christina geschossenen 10er-Kombi nach Ball-in-Hand abgeben.
Davon unbeeindruckt spielte Stefan sein Spiel weiterhin ordentlich und konnte ausgleichen.
Trotz der Überlegenheit von Stefan musste er zwei weitere Spiele abgeben.
Grund hierfür war das Pech, daß die Weiße vor den letzten zwei oder drei Bällen gefallen war und Laura Christina ihre Chancen nutzte und die letzten Bälle nach Ball-in-Hand versenkte.
Schließlich stand es 3:3 und das letzte Spiel der Partie musste die Entscheidung bringen.
Der Spielverlauf gestaltete sich wie zuvor. Stefan lochte und wieder fiel vor den letzten drei Kugeln die Weiße ab.
Laura Christina ließ sich wiederum die Chance nicht entgehen und entschied das Match mit 4:3 für sich.
Wie im Fußball: Machste die Dinger vorne nicht rein, rappelt's hinten.

2:4-Rückstand und maximal ein Unentscheiden konnten wir noch holen und damit die Hoffnung auf einen Patzer von Worms am letzten Spieltag.

Das 14.1 gestaltete sich ebenso spannend wie das Hinrunden-14.1 .
Zunächst einige Bälle in Rückstand liegend kämpfte auch Marc sich heran und schließlich stand es 40:40.
Nun galt es Ruhe zu bewahren, denn sein Gegner war ebenso wie Marc  in der Lage eine 10er-Serie zu schießen.
Und es kam, wie es an so einem Tag kommen muß.
Volker konnte nach und nach seinen Vorsprung in Richtung Sieg ausbauen, während Marc ähnlich wie Gulli in der Vorrunde die einfachen Bälle verschoß.
Dadurch kam Marc nicht mehr ins Spiel und musste sich mit 40:50 in 42 Aufnahmen und einer Höchstserie von 5 Bällen geschlagen geben.

2:5 und der Meisterschaftszug war für uns abgefahren.

Dementsprechend spielte das letzte 9-Ball keine Rolle mehr.
Gulli konnte überhaupt nicht seine Leistung abrufen und verlor am Ende gegen Michael mit 4:5.

2:6-Endstand.

Die Chance war da für uns, aber wir haben sie nicht genutzt.
Neben dem Umstand, daß leider nicht alle Lambrechter Spieler ihre Leistung abrufen konnten, führten auch einiges Pech und die nicht unbedingt besten Lichtverhältnisse dazu, daß wir den Spieltag letztendlich abgeben mussten.
Und wie man erkennen kann, waren die meisten Partien äußerst knapp.
Dennoch war der Sieg für Worms verdient, denn auch die Gegner mussten zumindest mit den gegebenen Lichtverhältnissen spielen.

Im Gesamtresümee muß gesagt werden, daß Worms als einziger Gegner zweimal gegen uns gewonnen hat und somit sicherlich verdient vor uns steht.
Daher wurde auch trotz unserer Enttäuschung nach Beendigung des Spieltages der Wormser Aufstieg mit unseren Gegnern gefeiert.
An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Glückwunsch nach Worms zu Meisterschaft und Aufstieg.
Viel Erfolg und Gut Stoß nächste Saison in der Bezirksliga.

Wir allerdings haben noch keinen Grund zu feiern.
Durch unsere Niederlage und einem gleichzeitigen Sieg von SÜW 3 in Ludwighafen konnte SÜW 3 in der Tabelle an uns vorbeiziehen und belegt nun mit einem Punkt Vorspung den zweiten Platz.
Da SÜW 3 jedoch am letzten Spieltag spielfrei hat, liegt es mal wieder in unserer Hand das Beste daraus zu machen.
Mit einem Sieg am letzten Spieltag gegen Connect 4 können wir wieder den zweiten Platz zurückerobern. Aufgrund der deutlich besseren Spieldifferenz von SÜW 3 genügt uns kein Unentschieden und wir haben wieder die gleiche Situation wie vor diesem Spieltag.
Nur mit dem Unterscheid, daß wir im heimischen Billard-Cafe spielen.

Also packen wir's an und holen uns zumindest noch den zweiten Platz und damit einen versöhnlichen Saisonabschluß.
Und dann können wir feiern ;-)

Natürlich ist auch dieses Mal wieder während des Spieltags Unterstützung herzlich willkommen.

Hier möchte ich noch einen Dank an unseren Zuschauer, Telefonjoker und Navigationsgerät Peter Jung ausrichten, welcher weit hinter uns auf der Autobahn nach Worms unterwegs war, aber lange vor uns im dortigen Cafe ankam.
Durch halb Worms herumgeirrt und gerade noch rechtzeitig zum Spieltag erschienen.
Zumindest kennen wir jetzt die halbe Stadt :-)
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