| 08. Oktober 2009
4. Spieltag Regionalliga Süd-West - BIG Lambrecht vs. BC Sindelfingen
Nach der zwar deutlichen, aber dennoch unglücklichen Niederlage gegen Tiengen war nach kurzer Erholungspause der Spieltag gegen Sindelfingen. Anstatt 18 Uhr wie angesetzt konnte man aufgrund des vorherigen Matches erst gegen 19 Uhr mit der Partie beginnen.
Die Aufstellung gegen das sehr junge Team aus Sindelfingen sah folgende Begegnungen vor. AndyD im 14/1e gegen Alexander Garmatz, AndiB gegen Marcus Mutschler im 8-Ball, Rouven gegen Athanassios Psimenidis im 9-Ball und im 10-Ball Adi gegen Florian Merz.
AndyD ging im 14/1e zwar anfangs in Führung, aber etwas kurios waren doch zwei sehr hart gespielte Breakbälle bei denen sich das Rack nicht wirklich löste und ihn jeweils zu einer Sicherheit zwang, die allerdings zweimal misslang. Nichts desto trotz erspielte er sich eine Führung von knapp 30 Bällen bis sich Alexander durch eine 43er Serie zurück meldete und von dort an eine unglaubliche Lochsicherheit bewies. Alex spielweise zu diesem Zeitpunkt könnte man schon als wild bezeichnen, aber letztendlich hat die Person recht, die mehr Bälle locht. Dies war hier zweifelsohne der Sindelfinger der mit 125 zu 103 den ersten Punkt für sein Team beisteuerte.AndiB kam in seinem 8-Ball zuerst ein wenig ins straucheln. Aber auch aufgrund der sehr starken Spielweise seines Gegners gelang es ihm, die kurz zuvor ereilte Niederlage komplett auszublenden. Allerdings bei einem Rückstand von 1 zu 5. Allerding verließ Marcus zweimal in Folge sein bis dato sehr starkes Break und so kam es zum hart umkämpften 6 zu 6. Diesmal fiel beim Sindelfinger ein Ball. Die nun vorliegende Tischsituation ließ aber Grund genug zu hoffen, dass der Lambrechter Youngster noch eine Chance bekommen wird. Marcus war da anderer Meinung und mit drei schier unmöglichen Bällen schoss er die Partie sensationell aus!
Unser Linkshänder konnte dieses Mal mit seinem Kontrahenten bis zum 6 beide mithalten. Allerdings ereilten ihn hier zwei Fehler die zum Satzverlust und Endstand 6 zu 9 aus Sicht von Rouven führten. Eine Tendenz nach oben war zu sehen und wir alle wissen, dass er es eigentlich besser kann.
0 zu 3 und Adi im 10-Ball. Sein 10-Ball. Wie sollte es anders sein und er begann wieder sehr konsequent zu spielen, nutzte die Fehler eines nervös agierenden Florian Merz aus und ging abermals mit 7 zu 2 in Führung. Naja, diesmal hielt die aufkommende negative Energie zum Glück nur zwei Spiele und Adi gewann diesen Satz mit 8 zu 4. Es geht also doch noch!
Rückrundenbegegnungen waren AndiB im 14/1e gegen Athanassios Psimenidis, Thomas gegen Alexander Garmatz im 8-Ball, im 9-Ball AndyD gegen Florian Merz und Rouven gegen Marcus Mutschler im 10-Ball.
Nach einem erneuten Rückstand aus der Vorrunde war es dieses Mal um den Youngster geschehen, er fand einfach keine Konzentration mehr und spielte einfach drauf los. Mit 92 zu 125 verlor er diese Partie genauso unnötig wie AndyD sein 14/1e kurze Zeit zuvor.
Rouven spielte gegen Marcus eine sehr gute Partie. Bis zum 5 beide ging es wieder hin und her, doch diesmal konnte sich der Linkshänder absetzen und 7 zu 5 in Führung gehen. Ein vermeidbarer Fehler brachte seinen Gegner noch einmal auf 1 Spiel heran. Aber ein erfolgloses Break von Mutschler sollte dann reichen und Rouven schoss die letzte Partie aus zum 8 zu 6 Erfolg und 4 zu 2 Zwischenstand aus.
Zwei Partien liefen noch. Man konnte also das Unentschieden noch erreichen.
Adi spielte im 8-Ball gegen Alexander Garmatz der zuvor AndyD im 14/1e schlagen konnte. Unbeeindruckt davon, erspielte sich Thomas eine 4 zu 2 Führung. Aber es war nicht der Tag des Lambrechters Kapitäns. Es ereilte ihn zum wiederholten Male der Fehlerteufel. Es schlichen sich ungewohnte Fehler ein, die sein Kontrahent dankend annahm und so hieß es am Ende 4 zu 7 aus Lambrechter Sicht.
AndyD spielte bis zum 8 zu 3 einen konsequent fehlerfreien Satz gegen den immer noch sehr nervös wirkenden Florian Merz. Ab hier wurde Andreas etwas übermutig und riskierte bei dem einen oder anderen Ball etwas viel. Beim Stand von 8 zu 7 und eigenem Break schoss der Lambrechter dann die Partie zum 9 zu 7 Endstand aus.
Das Spiel war dann nur noch Ergebniskosmetik und das Lambrechter Quartett verlor den zweiten Spieltag an diesem Tag mit 3 zu 5.
Getrübt wurde das Ergebnis und die Stimmung noch durch ein paar Missverständnisse zwischen Zuschauer und Spieler. Letztendlich waren alle froh, endlich im Auto zu sitzen und die Heimreise anzutreten um einen Schlussstrich unter diese Reise zu ziehen…