| 04. Dezember 2007
B.I.G. Lambrecht 5 vs. PBC Bad Dürkheim 2
Der 5. Spieltag stand von vornherein unter einem schlechten Stern für uns.
Erstens konnten wir nur zu dritt antreten und zweitens das noch beim ungeschlagenen Tabellenführer PBC Bad Dürkheim 2.
Bei einem aufgrund eines fehlenden Spielers bereits feststehenden
0:2-Rückstand brauchten wir also "nur" 5 von 6 Spielen zu gewinnen, um vielleicht einen 5:3-Sieg einzufahren.
Sodann fuhren wir am Samstag, um 12 Uhr, gemütlich nach Bad Dürkheim und genossen erstmal ein gediegenes Mittagsmahl beim Chinesen.
Denn ohne Mampf kein Kampf !!!
In unserer Spielstätte angekommen wurden dann folgende Partien ausgetragen (Bad Dürkheimer Spieler werden zuerst genannt):
14.1e: Markus M. - Anja Koch
8-Ball: Stefan E. - Marc Hasieber
9-Ball: Hans L. - Stefan Paschek
14.1e: Hans L. - Marc Hasieber
8-Ball: Markus M. - Stefan Paschek
9-Ball: Andi B. - Anja Koch
Im ersten 14.1 hatte Anja gegen Markus absolut keine Chance und verlor ihr Spiel in der 22. Aufnahme mit 30:80.
Marc begann sein 8-Ball gegen Stefan E. gut und ging mit 2:0 in Führung.
Stefan kam jedoch zurück ins Spiel und konnte den Spieß zu seinen Gunsten in einen 4:2-Sieg umdrehen.
Also bereits 4:0 für Bad Dürkheim und und das letzte Spiel der Vorrunde stand erst bevor.
Dieses 9-Ball bestritten dann Hans L. und Stefan P. .
Es gibt halt Tage, an denen einem wirklich nix gelingt.
Dazu noch einen starken Gegener und man verliert das Spiel 2:6.
Somit 5:0 für DÜW und selbst die Chance auf ein Unentschieden war futsch.
Die restlichen drei Partien sind ebenfalls schnell erzählt:
Marc verliert sein 14.1 gegen einen wiederum starken Hans L. in 27 Aufnahmen mit 35:80, Stefan verliert das letzte 8-Ball gegen Markus mit 0:4.
Die letzte Hoffnung auf wenigstens ein gewonnenes Spiel ruhte dann auf Anja.
Im letzten 9-Ball ging sie schnell gegen Andi B. mit 5:1 in Front.
Aber wie gesagt: es gibt Tage ....
Auf alle Fälle verlor Anja die schon sicher geglaubte Partie noch mit 5:6.
Die deftige Klatsche war damit perfekt -> 0:8.
Letzter Platz -> na dann gut' Nacht.
Alles in Allem ein hochverdienter Sieg des Tabellenführers, welcher in dieser Form als absoluter Aufstiegsfavorit gilt.
Aber wie man uns kennt, nahmen wir auch dieses Ereignis nach anfänglichem Schockzustand schließlich mit Humor.
Nach einigem Dummschwätzen mit unseren Gegnern verließen wir die Spielstätte und reagierten uns noch bei zwei lustigen Partien Snooker in Wachenheim ab, bevor wir schließlich wieder im heimischen Café landeten.
Naja, nächsten Spieltag geht's zum auch NOCH ungeschlagenen Tabellenzweiten nach Pirmasens.
Vielleicht gibt's ja ein Neujahrswunder ;-)