5. Spieltag: B.I.G Lambrecht 2 vs. BC Edenkoben 2
Das zweite Heimspiel in Folge sollte doch endlich die Sicherheit geben um befreit aufspielen zu können. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Zu Gast war die Mannschaft aus Edenkoben, alles alte Bekannte bis auf einen -Axel Schmucker -.

Und Axel und Peter aus unserem Team sollten das alles entscheidenden Spiel am Ende austragen, doch dazu später mehr.

Peter Jung eröffnete gegen Uwe Flaig mit der ersten 14/1e-Partie den Spieltag. Und aus der Sicht von Peter ging die sehr gut los. Nach einigen Aufnahmen sah sich unser Mann mit über 30 Bällen in Front, was zum einen daran lag das Peter super ins Spiel kam und mehrere Serien spielen konnte, zum anderen daran das Uwe einfach nicht in den Stoss kam und folglich kein Spielaufbau hatte. Am Ende holte Peter den Punkt völlig verdient nach Hause.

Jörg Gutschaft bekam mit Axel Schmucker die große Unbekannte im Team Edenkoben zugelost. Der bis dato uns unbekannte Axel machte schnell klar, dass das nicht so bleiben würde. Schnell war er nach guten Spielen mit 4:0 vorne. Aber wie es Uwe im 14/1e ging genauso ging es Jörg im 8-Ball. Nichts gelang, die einfachsten Bälle gingen deutlich daneben. Aber Jörg gab nicht auf und konnte, nach einer starken kämpferischen Leistung das 4:4 erzwingen. Doch es nutzte nichts mehr, nachdem Axel einen Save gelegt hatte und Jörg dadurch ein Foul beginn, war es vorbei. Schade Jörg, aber Respekt vor der Leistung.

Christine Friess und Elmar Ziegler trafen im zweiten 8-Ball des Tages aufeinander. Beide taten sich am Anfang schwer und so kam es das jeder ein paar mal am Tisch war. Bis zum 3:3 war das Spiel ausgeglichen, jeder hatte seine Chancen die zum Teil nicht genutzt wurden. Christine gelang dann das 4:3 anschließend spielte sie das achte Spiel herunter und lochte zum Spielgewinn zwei schwierige Bälle und die Acht. Endstand 5:3.

Mein 9-Ball ging nach mäßiger Leistung von mir verdient an Stacy Walter. Halbzeitstand 2:2

In der zweiten Spielhälfte machten sich Markus Friederich und Thorsten Röller zur zweiten 14/1-Begegnung bereit. Markus verlor das Ausspielen und begann die Partie. Thorsten nutzte gleich den ersten Ball zu einer kleinen Serie. Im folgenden Spielverlauf waren aber beide nicht mehr in der Lage entscheidende Akzente zu setzen. Thorsten erspielte sich einen Vorsprung, den er auch bis zum Ende nicht mehr aufgab und mit 30 Bällen Unterschied das Match nach Edenkoben holte. Dann kam unsere „Geheimwaffe“: Bernd Kallenbach musste in der letzten verbleibenden 8-Ball-Partie gegen Stacy Walter an den Tisch. Nachdem Bernd 2:0 vorne war und die Acht für das dritte Spiel verschoss, witterte Stacy Morgenluft und holte die nächsten 3 Spiele auf seine Seite. Aber Bernd ließ das scheinbar kalt, er konterte und ging wieder mit 4:3 in Führung. Stacy schaffte das 4:4 und der 1. Teil vom Krimi war da. Dieses Spiel war so wichtig, denn in der Zwischenzeit hatte Jörg zum zweitemal das Nachsehen, seine 9-Ball-Partie konnte Uwe Flaig gewinnen. Somit zog das Team Edenkoben in der Gesamtwertung mit 4:2 davon. Bernd musste dieses eine Spiel gewinnen, so dass Peter überhaupt noch eine Chance hatte ein Remis zu erspielen. Bernd spielte mit den Halben und bei seinen letzten beiden Kugeln angekommen wähnten ihn viele am Ende. Zwei unmögliche Bälle mit extremen Winkel in die Mitteltaschen rechts und links gesenkt, aber die Acht wurde durch eine Volle von Stacy blockiert. Bernd ging es trotz allem an, nahm das Risiko auf sich und............. geschafft Sieg 5:4, die Minimalchance war da nur noch 3:4 aus unserer Sicht.

Peter Jung gegen Axel Schmucker - ein Match, dass viele nicht vergessen werden die es gesehen haben. An sich die Wichtigkeit des letzten und entscheidenden Spieles sorgte schon deshalb für eine spannende Situation. Und so ging bis zum 5:4 für Peter, der dann beim Stoss auf die Neun zum 6:4 abrutschte aber kein Foul begann, denn die Neun lag press an der Bande etwa zwischen den beiden Diamanten Richtung Eckloch, scheinbar sicher, denn die Weiße lag leicht versetzt auch Richtung Eckloch. Axel überlegte lange. Es folgte eine Neun wie man sie mit Sicherheit nicht jeden Tag sieht. Wie an der Schnur gezogen ging die Neun an der Bande, vorbei am Mittelloch, entlang ins obere Eckloch. Respekt. Am Ende schaffte Peter noch die zwei Spiele, die auch genügend Dramatik boten. Zufrieden kann man natürlich nicht sein - zweimal hintereinander zu Hause nur zwei Punkte zu holen ist keine gute Leistung.

Jetzt kommt erst mal der Team-Cup am Wochenende, da kann man sich wieder Freistrampeln. Und im nächsten Jahr geht es dann weiter.

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