3. Spieltag: PBC Connect 4 vs. BIG Lambrecht 2
Am vergangenen Wochenende fand der vorgezogene Spieltag gegen die Mannschaft von Connect 4 statt. Vorweg ein Dankeschön nach Iggelheim, die eine Verlegung erst möglich gemacht hatten.

So trafen wir uns also mal wieder an der Shell am Kreisel in Neustadt, wo uns dann Christine wegen Krankheit absagen musste. Also machten wir uns zu viert auf den Weg nach Iggelheim. Zusätzlich hatten wir noch unser neues Maskottchen mit dabei: Adi von unserer ersten Mannschaft, dem nach überstandener Knie-OP wohl zuhause die Decke auf den Kopf fiel.

Nach kurzer Einspielzeit für jeden begannen wir in folgender Aufstellung den Spieltag:

Roland Staiger - Markus Friederich  14/1e

Ralf Conrad - Bernd Rocker  8-Ball

Dirk Hofer - Jörg Gutschaft  8-Ball

Ewald Götter - Peter Jung  9-Ball

Zeitgleich begannen Markus, Bernd und Jörg ihre Partien. Markus hatte schwer zu kämpfen und kam einfach nicht ins Spiel und so kam es, dass Roland immer weiter davon ziehen konnte. Den Vorsprung - den Roland sich erspielt hatte - ließ er sich, auch wenn Markus am Schluss noch mal ein bisschen in den Stoß kam, nicht mehr nehmen. Es nützte nichts mehr, die Partie ging mit 90:63 an Connect.

Zugegeben ich war doch sehr angespannt, schließlich hatte ich noch was vom letzten Spieltag gut zu machen. In den ersten vier Spielen spielte ich nicht gut, aber taktisch besser als Ralf und so konnte ich ihn einmal mehr zu einem Foul zwingen. Was ich wieder zu meinem Vorteil nutzte. Nach dem 2:2 konnte ich mich dann entscheidend absetzen und gewann den Satz mit 5:2.

Bei Jörg spiegelt das Ergebnis auch den Spielverlauf. Ohne große Probleme konnte Jörg die Partie mit 5:1 gewinnen.

Bei Peter lief es auch nicht wie gewollt und so sah er sich nach der ersten Neun mit 0:1 hinten. So nach und nach kam dann Peter besser ins Spiel und holte die Partie mit 7:1 auf unsere Seite.

Mal wieder nach dem ersten Durchgang 3:1 vorne. Es sollte doch möglich sein, noch zwei Matches von vieren zu holen, ohne dass man sich einen Kopf machen muss.

Die Auslosung der zweiten Spielhälfte ergab folgende Aufstellung:

Ralf Conrad - Peter Jung  14/1e

Roland Staiger - Markus Friederich  8-Ball

Dirk Hofer - Bernd Rocker - 9-Ball

Joachim Neumann - Jörg Gutschaft - 9-Ball

Markus hatte nicht wirklich seinen besten Tag erwischt, dazu musste er noch ins ungeliebte 8?Ball. Leider konnte sich Markus für die 14/1e-Niederlage gegen Roland nicht revanchieren. Roland gewann auch diese Partie mit 5:3

Jörg konnte bis zum 4:4 das Match offen halten. Dann unterliefen ihm zwei Fehler, die ihn den Satz kosteten. Zum einen missglückte der Versuch, die Neun zu lochen zum anderen der Versuch die drei Save zu legen. Aus beiden Fehlern profitierte Joachim und ging mit 6:4 in Führung. Auch im letzten Spiel kam dann Jochim bei nur noch zwei verbleibenden Bällen an den Tisch. Endstand 7:4 für Joachim und damit hatte Connect den Ausgleich hergestellt.

Bei meinem 9-Ball-Match ging es hin und her, jeder profitierte von den Fehlern des anderen. Ein bisschen Glück hatte ich auch noch. Dirk, der zweimal eine 9er-Kombi spielte und die auch fiel, aber jedoch ging bei beiden Stößen die Weiße mit in die Tasche. Beim 6:5 für mich unterlief Dirk ein Foul mit der Weißen. Die Eins und Neun lagen günstig für eine Kombi. Der Stoß ging leider daneben aber die Neun legte sich hinter die Fünf genau vor die Ecktasche. Der nächste Stoß von Dirk misslang und so kam ich wieder an den Tisch. Letztendlich gelang es mir bis zur fünf zu spielen und auch auf die Kombi zu stellen, die dann auch nicht mehr schwer war. 7:5 gewonnen.

Ein Punkt auswärts ist gut, drei sind besser.

So lag es an Peter das letzte Spiel zu gewinnen. Aber es sah nicht danach aus. Ralf spielte langsam und sehr konzentriert. Was sich auch beim Punktestand ablesen ließ. Zwischenzeitlich führte Ralf mit über 20 Bällen. Peter konnte den Rückstand aufholen und beide näherten sich, mit drei bis vier Bällen unterschied dem Ende zu. Ralf benötigte noch sieben Bälle, die auch auf dem Tisch lagen und dann bekam Peter seine Chance nachdem sein Gegner verschoss. Aber die Weise lag weit weg und nur zwei Bälle waren spielbar. Peter entschied sich dafür in die rechte Ecktasche zu lochen um den Fünferpulk - der auf der linken Seite lag - zu lösen. Die Kugel fiel aber das Lösen misslang und die Weiße lief wieder hoch bis an die Bande. Peter gelang es mit der noch einzigen spielbaren Farbigen den Pulk zu öffnen und sich einen guten Breakball hinzulegen und letztendlich das Match mit einer Serie von 13 auszumachen. Endergebnis 90:83.

Die nächsten drei Punkte waren eingespielt. Wenn auch der Sieg auf wackeligen Beine steht zeigt es doch, dass wenn es darauf ankommt können wir das Spiel noch umbiegen.

Jetzt sind erst mal knapp fünf Wochen Pause angesagt, bevor wir dann den PBC Bad Dürkheim 1 zu Hause erwarten.

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