| 18. Februar 2008
BIG Lambrecht 1 gewinnt das Spitzenspiel bei Mittelrhein mit 5:3 > Neuwied (afb). Die Regionalliga Mannschaft aus Lambrecht eilt weiter von Sieg zu Sieg! Mit dem Auswärtserfolg beim bisherigen noch unbesiegten Tabellen-Zweiten aus Mittelrhein konnte das Team nicht nur seine Ansprüche untermauern, sondern auch die Tabellenführung auf 2 Punkte gegenüber dem neuen Zweitplatzierten aus Kaiserslautern ausbauen und zudem den fünften Sieg in Serie bejubeln!
Durch die Vorverlegung um eine Stunde auf 13 Uhr, trafen sich die fünf Lambrechter bereits um 11 Uhr zur Abfahrt nach Neuwied, wo man ein kleines und sehr kaltes Vereinsheim antraf. Die Tische waren dagegen in einem Top-Zustand, dennoch konnte die Partie nur auf zwei Tischen ausgetragen werden, da die 2. Mannschaft des Gastgebers ebenfalls ein Heimspiel hatte. Aber auch diese ungewohnte Situation konnte dem Spitzenteam der Liga nichts anhaben!
Die Hinrunde begann Andy D. im 14.1e und Rouven im 8-Ball. Rouven konnte seine wenigen Chancen leider nicht nutzen und sah sich einem an diesem Tag sehr gut aufgelegten Gegner gegenüber. Verdient ging dieser Satz mit 2:7 verloren, sodass die BIG gleich von Beginn an unter Druck stand. Andy D. zeigte dagegen eine klasse Leistung, in dem er mit sehr sicherem und dominantem Spiel seinen Gegner mit vier Serien in der 11. Aufnahme deutlich 125:64 besiegte und das Team wieder ins Rennen brachte! Anschließend gingen Christophe und Andy B. jeweils im 9-Ball an die Tische. Trotz schlechtem Breaks und einer für ihn nicht ganz zufriedenstellenden Leistung, gewann Christophe am Ende mit 9:6 und konnte Lambrecht damit zum ersten Mal in Führung bringen. Kurz darauf siegte auch Andy B. dank eines hervorragenden Breaks mit 9:4, wobei auch er zu Beginn mit seinem Spiel nicht zu hundert Prozent zufrieden war. Je länger der Satz aber dauerte umso sicherer wurde er und so stand am Ende ein ungefährdeter Sieg, der die so wichtige 3:1 Halbzeitführung herstellte!
Auch in der Rückrunde gab es keine Umstellungen in der Mannschaft, sodass zunächst Andy B. im 14.1e und Adi im 8-Ball ins Rennen gingen. Kapitän Adi konnte die Fehler seines Gegners konsequent nutzen und auch sein Break zeigte sich verbessert, sodass er mit großem Kampf und Siegeswillen seinen Gegner mit 7:3 niederringen konnte. Ein ganz wichtiger Sieg wie sich später noch herausstellen sollte! Somit stand es 4:1 für die Lambrechter und das Unentschieden war bereits gesichert, aber das Team wollte natürlich mehr. Andy B. präsentierte sich in seinem 14.1e äußerst nervenstark und ließ sich auch durch den anfänglichen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen, als der Gegner von Rouven an seine starke Leistung aus der Hinrunde anknüpfen konnte. Nach und nach kam der jüngste Lambrechter aber wieder heran und nach dem einen und anderen Save-Duell lochte er den letzten Ball in der 19. Aufnahme zum gefeierten 125:105 Erfolg und dem damit verbundenen Gesamtsieg! Den abschließenden 9-Ball von Rouven und Andy D. war damit die Spannung genommen und so verzeichnete Rouven zu viele unnötige Fehler in seinem Spiel, welches er am Ende mit 5:9 verlor. Zum Schluss erwischte es auch Andy D., der ohne Motivation eine 7:9 Niederlage hinnehmen musste, die seinen ersten Satzverlust der Saison im 9-Ball bedeutete. Allerdings war die Spannung wie gesagt längst verflogen und der Tag schon lang, sodass diese Spiele bei anderen Voraussetzungen eventuell ganz anders ausgesehen hätten!
Nichtsdestotrotz erreichte das Team aus Lambrecht die enorm wichtige eigene Vorgabe des Auswärtssieges bei einem Mitkonkurrenten um die Meisterschaft. Ob der gegnerische Mannschaftsführer mit seiner Einschätzung bereits zur Begrüßung recht hatte, dass dies der vorentscheidende Spieltag der Saison werden sollte, lässt sich jetzt, bei noch fünf ausstehenden Meisterschaftsspielen, noch nicht sagen. Aber es war auf alle Fälle ein sehr wichtiger Schritt in die richtige Richtung! Zum nächsten Spiel geht es in zwei Wochen zu der um den Abstieg kämpfenden Mannschaft aus Kaiserslautern, die an den letzten beiden Spieltagen punkten konnte. Aber mit dieser mannschaftlichen Geschlossenheit darf Lambrecht weiter träumen...