| 17. Dezember 2007
BIG Lambrecht 1 rehabilitiert sich mit einem 5:3 Erfolg über das Schlusslicht MC Kaiserslautern Im ersten 14.1e startete Andy D. zunächst unsicher und mit kleineren ungewohnten Schwächen in die Partie. Dies lag sicherlich auch daran, dass er erneut sein Spielqueue wechseln und sich erst einmal wieder an das „alte“ Gerät gewöhnen musste. Sein Gegner konnte dies allerdings nicht nutzen und nachdem Andy D. dann schnell wieder in seinen Rhythmus fand, beendete er die Partie mit einer starken 48er Serie zum ungefährdeten 125:49 Sieg nach 16 Aufnahmen! Zuvor konnte Andy B. im letzten 9-Ball der Hinrunde bereits einen 9:3 Sieg einfahren, womit die Lambrechter schnell mit 2:0 in Front gingen! Der Satz von Andy B. war weitgehend fehlerlos und absolut sicher, wenn auch das Break, zu seinem Ärger, mal wieder nicht so richtig wollte. Rouven zeigte sich im 8-Ball stark verbessert gegenüber seinen vorherigen Vorstellungen und konnte nach einem anfänglichen 1:3 Rückstand dann doch für klare Verhältnisse sorgen und seinen Gegner am Ende mit 7:4 besiegen. Christophe schaffte es in seinem ausgeglichenen 9-Ball nicht als Sieger vom Tisch zu gehen. Sein Gegner spielte die besseren Safes und auch die besseren Einsteiger, wodurch Christophe von Anfang an ins Hintertreffen gelang und diesen Rückstand bis zum 6:9 Endstand auch nicht mehr aufzuholen vermochte. Es war geschafft, die erste Halbzeitführung der Saison für das Lambrechter Team war mit dem 3:1 in trockenen Tüchern. Dementsprechend siegessicher gingen die Fünf in folgender Aufstellung in die Rückrunde: Andy B. spielte das 14.1e, Adi 8-Ball, Rouven und Andy D. 9-Ball. Andy D. konnte dabei sein Spiel zuerst beenden, nachdem er beim Stand von 3:3 die folgenden vier Spiele ausschoss und danach einen fast fehlerfreien guten Satz mit 9:6 gewann. Bei Rouven dauerte es nicht viel länger, ehe er seinem Gegner beim 9:4 Sieg ebenfalls keine Chance lies und somit seine gute Leistung an dem Tag abrundete! Der Sieg war den Lambrechtern mit dem zwischenzeitlichen 5:1 bereits sicher. Daran änderte auch die 2:7 Niederlage von Adi nichts mehr, der dabei unter Zeitdruck stand und mit seinem mittlerweile gewohnt schlechten Break zu kämpfen hatte! Das 14.1e von Andy B. trudelte so vor sich hin und er schaffte es einfach nicht in sein Spiel zu finden. Obwohl der Sieg bereits fest stand, ärgerte ihn die unnötige 73:125 Niederlage dennoch, weil es ein wirklich schlechtes Spiel war! 5:3 hieß es am Ende für Lambrecht, aber jeder wusste, dass es am Tag darauf im Heimspiel gegen Mühlbach einer Leistungssteigerung bedürfe, denn es handelte sich an diesem Wochenende erneut um einen Doppelspieltag für das Team. In der Tabelle hatte die Mannschaft nun 8 Zähler auf dem Konto und es war klar, dass das kommende Spiel einen Tag später an diesem „Wochenende der Wahrheit“ von großer Wichtigkeit sein würde.
> Lambrecht (afb). Im Nachholspiel vom 3. Spieltag genügte dem Team eine durchwachsene Leistung um die am Tabellenende stehende Mannschaft aus Kaiserslautern in die Knie zu zwingen! Somit zeigte man sich gut erholt von der Schlappe am vergangenen Spieltag und der Blick darf wieder nach vorne gerichtet werden!
Um auch zu diesem Spieltag einen kleinen Ausflug in das Reich der Belletristik zu unternehmen, wäre an dieser Stelle wohl der Buchtitel von Johannes Mario Simmel angebracht: „Hurra, wir leben noch“! Denn mit diesen sicherlich eingeplanten 3 Punkten konnte der Rückstand zur Tabellenspitze deutlich verringert werden, da es sich um einen Nachholspieltag handelte und die anderen Mannschaften dementsprechend spielfrei hatten.